Das gibt es tatsächlich: einen Roman ohne „e“
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Der französische Schriftsteller George Perec hatte 1969 mit einem Freund gewettet, dass es ihm gelingen könnte, einen ganzen Roman ohne den Buchstaben „e“ zu schreiben.

Er gewann diese Wette: Der Roman "La Disparition" war das Ergebnis.
Eine weitere Besonderheit in diesem Zusammenhang: Im Jahr 1986 erschien eine deutsche Übersetzung unter dem Titel "Anton Voyls Fortgang". Und auch in dieser Übersetzung kommt der Buchstabe „e“ kein einziges Mal vor, ein Kunststück, das wiederum dem Übersetzer Eugen Helmlé gelungen ist.
Beide, der Schriftsteller George Perec und der Übersetzer Eugen Helmlé, haben damit eine Meisterleistung vollbracht, denn sowohl in der französischen als auch in der deutschen Sprache ist das „e“ einer der am häufigsten vorkommenden Buchstaben.